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Software für Maler

Immer mehr Handwerker möchten von unterwegs auf ihre Software zugreifen. Lesen Sie hier, worauf beim Kauf zu achten ist.

Auf www.malerblatt-wissen.de haben wir für Sie alles Wissenswerte in einer Marktübersicht zusammengestellt. Lesen Sie hier eine Kaufberatung in zehn Punkten.

Mobiles Arbeiten liegt im Trend. Leistungsfähige Tablet-PCs, stabile Internetverbindungen und Daten-Flatrates wecken Begehrlichkeiten. Ob auf dem eigenen Server, im Rechenzentrum des Softwarehauses oder in der Cloud – wo eine Software installiert wird, bleibt dem Unternehmer überlassen. So bieten die meisten der von uns befragten Softwarehäuser sowohl die Installation beim Kunden als auch auf externen Rechnern – in der Cloud – an.

Vor- und Nachteile

Die Vorteile der Cloud-Dienste liegen auf der Hand. Das Unternehmen benötigt keine komplexe (Server-) Hardware. Die wird in der Cloud einfach angemietet. Das erhöht die Liquidität. Auch muss sich niemand mehr um die Erneuerung der Hardware kümmern. Das übernimmt der Cloud-Anbieter, ebenso wie Back-Ups und Maßnahmen zum Ausfallschutz. Ein weiterer Vorteil ist die Flexibilität: Rechenleistung oder Speicherplatz lassen sich an geänderte Bedürfnisse anpassen. Wenn neue Standorte auf die Firmensoftware zugreifen möchten, ist das problemlos möglich. Auch in Sachen Sicherheit geben sich die Cloud-Anbieter keine Blöße. So sind sowohl der Zugang zu den Rechnerfarmen als auch der Online-Zugriff auf die Software gesichert.

Wo Licht ist, ist auch Schatten. Hier ist vor allem die Abhängigkeit vom Anbieter zu nennen. Stellt dieser keine ausreichenden Rechnerkapazitäten zur Verfügung oder wird , beispielsweise durch Insolvenz, handlungsunfähig, gehen im Unternehmen die Lichter aus. Zudem sollte man sich die Frage stellen, ob man unternehmens- oder kundenbezogene Daten wirklich aus der Hand geben möchte. Vor allem wenn Datenspeicher im Ausland stehen, sind möglicherweise geltende Datenschutzrichtlinien ausgehebelt. Auch die Qualität der Internetanbindung, die man zur Nutzung der Cloud-Dienste grundsätzlich benötigt, kann ein Ärgernis sein. In vielen Gegenden Deutschlands ist das Highspeed-Internet nur ein leeres Werbeversprechen.

Beratung ist alles

Jeder soll, darf oder muss also selbst entscheiden, wo seine Daten liegen. Doch worauf soll diese Entscheidung basieren? Gut beraten ist, wer sich an ein für Ausbauhandwerker spezialisiertes Softwarehaus wendet. Diese haben mehrere tausend Installationen in Handwerksbetrieben durchgeführt und wissen daher , welche Systeme infrage kommen. In unserer Marktübersicht finden sie entsprechende Anbieter. Bei diesen haben wir abgefragt, welche der folgenden Funktionen ihre jeweiligen Softwarelösungen bieten.

Auftragsbearbeitung

Zu den Basisfunktionen fast aller Programme zählt die Auftragsbearbeitung. Diese beinhaltet die Angebotskalkulation, Leistungskataloge, das Rechnungs- und Mahnwesen sowie die auftragsbezogene Korrespondenz.

Aufmaß 

Bei einer Software für Maler und Ausbauhandwerker dürfen Funktionen für das Aufmaß nicht fehlen. Sie gehören im Idealfall zur Basisausstattung. Mobiles Aufmaß, Formelassistent oder beispielsweise Fotoaufmaß vereinfachen diese Tätigkeit ungemein.

Verwaltung und Planung

Aufgabe einer Branchensoftware ist es außerdem, die administrativen Tätigkeiten zu vereinfachen. Funktionen, welche die Projektplanung, Personal- und Geräteeinsatzplanung sowie Terminplanung ermöglichen, sind hierfür notwendig. Auch wollten wir wissen, ob Adress-, Mitarbeiter- und Dokumentenverwaltung im System integriert sind. Wenn die Software dann noch ein Kundenbeziehungsmanagement (CRM) vorhält, ist Schluss mit dem in vielen Büros allgegenwärtigen „Excellisten-Wahnsinn“.

Finanzen

Die Finanzverwaltung und das Rechnungswesen gehören zu den wichtigsten Aufgaben einer kaufmännischen Softwarelösung. In einem separaten Kapitel haben wir die beteiligten Hersteller gefragt, ob ihr Programm Funktionen, wie Mahnwesen, Belegerfassung und Liquiditätsplanung beinhaltet.

Mobiles Arbeiten

Wie schon erwähnt, wollen immer mehr Unternehmer und Meister von unterwegs auf ihre Software zugreifen. Dieser Wunsch blieb den Entwicklungsabteilungen der Softwareschmieden nicht verborgen. Ein Ergebnis der Marktbefragung ist, dass immer mehr Softwarelösungen ganz oder teilweise mobil genutzt werden können. Das betrifft sowohl die mobile Zeiterfassung, mobiles Aufmaß als auch die Nutzung der kompletten Software als Web-App.

Schnittstellen 

Die meisten Softwarelösungen besitzen Anbindungen zu Standard Programmen wie Outlook und MS-Office. Außerdem sind oft Schnittstellen wie Mareon, STLB-Bau oder GAEB vorhanden. Hierbei ist darauf zu achten, ob die Schnittstellen in der Basisversion der Software enthalten sind oder als zusätzliches Modul erworben werden müssen.

Service

Die Umstellung auf eine neue Software bedeutet Unruhe und Mehraufwand im Unternehmen. Beides fällt umso geringer aus, je besser die Einführung geplant wurde. Seminare des Herstellers helfen, sich gezielter vorzubereiten. Wer entsprechende Angebote in Anspruch nimmt, sorgt in der Regel für einen stressfreien Ein- oder Umstieg. Unsere Marktübersicht zeigt, welchen Service die Hersteller bieten.

Preis

Unsere Marktübersicht enthält auch Preise. Diese bewegen sich ungefähr auf dem Niveau eines Mountain- beziehungsweise E-Bikes. Doch gibt es Wichtigeres, als auf diese Summen zu schielen. Als Unternehmer sollte man vielmehr das Für und Wider abwägen. In welchen Bereichen soll mich die Software entlasten? Welche Funktionen benötige ich wirklich? Welches sind für mich Ausschlusskriterien? – Wer sich diese Fragen stellt, trifft automatisch schon eine Vorentscheidung. Der Rest ist Intuition.



praxisplus

Welche Software kann was? Welche Serviceleistungen bieten die Hersteller? Die Ergebnisse unserer Befragung haben wir in einer Marktübersicht zusammengefasst. Diese können Sie auf Malerblatt Wissen in der Rubrik Software herunterladen.


www.malerblatt-wissen.de



Melanie Diehm

Malerblatt 12/2017


Weitere Informationen
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