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Apps haben die Handynutzung revolutioniert. Der Name kommt vom englischen Begriff Application, zu Deutsch: Anwendung.
Waren Handys ursprünglich zum Telefonieren gedacht, wurden dann um das Verfassen von SMS, später um Foto-/Videofunktion erweitert und auch als MP3-Player genutzt, sind die mobilen Telefone heute umfassend einsetzbar. Die Apps machen es möglich. Vorreiter war Apple. Das Unternehmen hat mit seinem iPhone eine neue Generation von Smartphones eingeläutet. Im Januar 2011 wurde nach Angaben von Apple das 10 Milliardste App von einem der 160 Mio. iPhone-, iPod-Touch- oder iPad-Nutzern aus dem Internet runtergeladen. Zu diesem Zeitpunkt waren im App-Store von Apple etwa 350.000 Apps verfügbar, ein großer Teil davon gegen eine Gebühr, ständig wachsend auch kostenlose Apps.
Ursprünglich Spiele
Apps bilden heute den Tagesablauf von Nutzern in den unterschiedlichsten Bereichen ab. Wer sich im App-Store ein wenig umschaut, der findet (fast) alles, was überhaupt nur denkbar ist: In zwanzig Kategorien sind die Anwendungen aufgeteilt, von Büchern und Unterhaltung über Wirtschaft, Finanzen, Gesundheit, Medizin und Lifestyle bis hin zu Navigation, Nachrichten, Musik, Spielen, Sport und Wetter. Nahezu alle Tageszeitungen und Nachrichtenmagazine bieten inzwischen eine App an, Wanderkarten, Kochtipps, Ernährung finden sich dort bis hin zu praktischen Anwendungen wie eine Wasserwaage, Parkplatzsuche und Radarfallen. Für viele Handynutzer sind sie aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. In den USA nutzen einer Nielsen-Studie zufolge inzwischen 36 Prozent der mobilen Konsumenten ein Smartphone, das die Nutzung von Apps zulässt, auf einem durchschnittlichen iPhone befinden sich dort 48 Apps und mehr als zwei Drittel der iPhone-Nutzer nutzen Apps mehrfach täglich.






















