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Es ist ein ganz außergewöhnlicher Ort: der kürzlich eröffnete „Raum der Stille“ im neuen ThyssenKrupp-Quartier in Essen.
Der ThyssenKrupp-Konzern bietet seinen Mitarbeitern einen in heutigen Bürowelten selten zu findenden Ort der inneren Einkehr – eine neutrale Stätte der Meditation und der Ruhe. Die anspruchsvolle Oberflächengestaltung trägt dazu bei. Architektonisch anspruchsvoll in der Umsetzung, erschließt sich dem Besucher das Besondere aber erst im Inneren einer Raumfolge aus langgestrecktem, hohem Vorraum und angrenzendem Hauptraum. Durch die absolut einheitliche, fugenlose Gestaltung von Boden, Wand und Decke entstand ein Raum wie aus einem Guss. Edel in der Wirkung und hochwertig in der Verarbeitung.
Mit dem überkonfessionell ausgerichteten „Raum der Stille“ bietet der Konzern seinen Mitarbeitern und Besuchern einen in heutigen Bürowelten selten zu findenden Ort der inneren Einkehr – eine neutrale Stätte der Meditation, der Ruhe und inneren Besinnung im hektischen Berufsalltag.
Frei schwebend
Bei seiner Planung verzichteten die Architekten von JSWD, Köln, mit Chaix & Morel, Paris, bewusst auf eine hervorstechende Geometrie. Erst der Blick ins Innere macht diesen „Raum der Stille“ so absolut spektakulär. Hier, im 135 Quadratmeter großen und sieben Meter hohen Hauptraum, scheint ein nach unten offener, großer Kubus frei im Raum zu schweben. Ganz ohne Bodenkontakt und im Deckenbereich quasi freigestellt durch ein umlaufendes Oberlicht. Dieser schwebende Kubus zentriert die gesamte Raumeinheit. In seinem Inneren taucht eine animierte Lichtdecke die Wandverkleidung aus Hunderten von fingerförmigen Titan-Schindeln effektvoll in blaues Licht.






















