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Die Maler- und Lackierer-Innung Wiesbaden-Rheingau-Taunus hat 2009 erstmals einen Fassadenwettbewerb ausgeschrieben.
Eine Fachjury traf eine Vorauswahl aus den elf eingereichten Objekten. Die Leser einer lokalen Wiesbadener Tageszeitung kürten im Frühjahr 2010 die Gewinner. Die ersten beiden Plätze belegten die Objekte zweier alteingesessener Wiesbadener Malerfachbetriebe: Zur Nummer eins wurde die einstige Landwirtschafts- und Gartenbauschule in Wiesbaden gewählt, deren stuckverzierte Fassade die Firma Haar & Sohn wieder in den Originalzustand versetzt hat. Auf Platz zwei kam das sogenannte Gerich-Haus, ein Wohn- und Geschäftsgebäude in der Wiesbadener Innenstadt, das die Malerwerkstätten Füll mit einem Wärmedämmverbundsystem ausgestattet und äußerlich verschönert haben. Beide Objekte spiegeln damit die ganze Spannweite möglicher Fassadensanierungen wider, auf die die Innung mit dem Wettbewerb pünktlich zu Beginn der Fassadensaison aufmerksam machen wollte. „Wir wollten erreichen, dass die Menschen sich wieder ihre Häuser ansehen, wenn sie durch die Stadt gehen“, erklärt Innungs-Obermeister Hans Abraham. Dabei ging es um die Verbesserung des Erscheinungsbildes mit gestalterischen Mitteln ebenso wie um Werterhalt und Wertsteigerung der Immobilien, etwa durch energetische Modernisierung.







