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Haltbarkeit wird durch Klima, Lage und Beanspruchung beeinflusst und kann durch Beschichtung verbessert werden.
Ohne wirksamen Schutz verlieren Holzoberflächen schnell an Glanz und aufwendige Holzkonstruktionen schnell an Halt. Das UV-Licht verwandelt den Klebstoff des Holzes (Lignin) in wasserlösliche Bestandteile. Folge: Die Holzoberfläche wird zerstört, sie wird grau und anfällig gegen Feuchteeintritt mit möglichem Pilzbefall. Bläue lässt feuchtes Holz quellen und Nässe dient vielen Schädlingen als Nährboden. Damit Holzkonstruktionen ihre Stabilität und Häuser ihren Wert behalten, ist eine Beschichtung erforderlich, die den Klimabedingungen und den konstruktiven Eigenarten entspricht.
Klima und Lage
Die Haltbarkeit des Holzes ist neben der Beschichtung abhängig von der Intensität der Wetterbelastung. Die Wetterbeanspruchung des Holzes an der Nordseite eines Gebäudes gilt als relativ schwach, während Holz an der Südwestseite einer starken Belastung ausgesetzt ist. Im Gegensatz hierzu ist die Gefahr mikrobiellen Bewuchses an Nordseiten und generell in verschatteten Bereichen höher.
Nach DIN EN 927 gelten die Klimabedingungen (Mikro- und Makroklima) und die konstruktive Ausführung der Holzbauteile als maßgeblich für die Beanspruchung der Beschichtung. In Anlehnung an DIN EN 927–1 wird zwischen den drei Klimabedingungen „gemäßigt“, „streng“ und „extrem“ unterschieden, die sich aus den Expositionsrichtungen ergeben:

Klimabedingungen in Anlehnung an DIN EN 927–1.






















