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Ein Anstrich auf Holzoberflächen, die nicht intakt sind, ist reine Kosmetik. Vor dem Anstrich Holzoberflächen prüfen!
Zunächst sind die Oberflächen wieder dekorativ. Auf die Dauer gesehen, halten die Anstriche jedoch nicht. Auch bestehende Beschichtungen sollten regelmäßig auf Beschädigungen inspiziert und gegebenenfalls renoviert werden. Um sicherzugehen, dass sich Holzflächen für einen Anstrich eignen, muss der Zustand der Oberflächen überprüft werden.
Vier Kriterien sind ausschlaggebend, damit nachfolgende Beschichtungen sicher auf Holzoberflächen haften.
1. Ist das Holz tragfähig?
Die Oberfläche muss stabil beziehungsweise tragfähig für einen Anstrich sein. Bei bereits verrottetem oder zu feuchtem Holz nutzt auch eine Beschichtung mit Holzanstrichmitteln nichts mehr. Es lässt sich leicht mit dem Fingernagel eindrücken. Ist dies der Fall, sollte es ersetzt werden. Bei oberflächlichen Holzschäden, wie zum Beispiel Vergrauung, wird die Oberfläche vor dem Anstrich bis zum gesunden Holz abgeschliffen. Wenn sich keine alte Farb- oder Lasurschicht auf dem vergrauten Holz befindet, kann dieses alternativ mit Holzbleiche behandelt werden, um die Aufhellung ohne Abschleifen zu erreichen.

Bei abblätterndem Anstrich ist eine neue Beschichtung erforderlich, um das Holz zu schützen.






















