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Bungalow am Wormser See

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Bungalow am Wormser See
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Durch seine klare Formensprache fügt sich ein Neubau in eine bestehende Bungalowsiedlung ein.

Die Bungalowsiedlung wurde nach Bauhauskriterien in neutralen Farbigkeiten errichtet. Das neu erbaute Haus in idyllischer Lage am Wormser See zeigt sich in klarer, reduzierter Formensprache. Es steht in einer Bungalowsiedlung aus den 60er-/70er- Jahren, die nach Bauhauskriterien in neutralen Farbigkeiten errichtet wurde – der Neubau musste sich baulich und farblich einfügen. Der geforderte Weißton für die Fassade ließ sich in helle Graunuancen übersetzen.

Wohngefühl

Zwei ineinander verzahnte Baukörper mit großen Glasfronten, verbunden durch eine überdachte Terrasse, charakterisieren den Wohnstil der Bauherren, die viel Wert auf ein großzügiges, offenes Raumgefühl legen. Da das Haus direkt am See liegt, spielt sich das Leben im fließenden Übergang von außen nach innen ab. Die neutralen Farben der Fassade setzen sich im Innenraum fort. Dies war die logische Konsequenz, da die Fassadenflächen direkt nach innen führen. Ergänzt werden die Graunuancen durch Sichtbetonelemente wie Decken und Treppe in den Privatbereichen der Familie. Für die verschiedenen Innenräume, die sich in einen offenen Wohn- und Lebensbereich sowie einen geschlosseneren Privatbereich mit Schlafräumen und Bädern gliedern, war eine moderne, frische Atmosphäre gewünscht. So wurden in die farbneutrale Raumhülle einzelne kräftige Akzentwände gesetzt, die den unterschiedlichen Raumsituationen ihre individuelle Ausstrahlung verleihen.

Farbkonzept

Ein frischer Grünton, der ausgleichend zum dunklen Holzboden steht, setzt im Wohn- und Essbereich einen lebendigen Akzent. Dieser Farbton schafft eine Verbindung zum Grün der Landschaft und hebt damit die Grenze zwischen innen und außen nahezu auf. Im Schlafzimmer weckt ein kühles Türkisblau Assoziationen zum Himmel und erzeugt Leichtigkeit im Kontrast zum dunklen Parkettboden. Gleichzeitig bildet das Blau einen kühlen Ausgleich zum warmen Holz. Gegensätze von leicht-schwer und kühl-warm schaffen eine wohltuende Ausgewogenheit. Das Türkisblau wiederholt sich im Bad, welches sich über eine Spindeltreppe an das Schlafzimmer anschließt. Zusätzlich aktiviert eine elegante, rote Akzentwand das Ambiente, in dem das äußere Umfeld mit viel Grün komplementär dazu wirkt. Wurde in allen anderen Räumen auf spezielle dekorative Techniken verzichtet, um die Klarheit der Architektur zu unterstreichen, so betont im Bad eine Effektbeschichtung den Luxus dieses Ortes, der das Gefühl vermittelt, die Badewanne stehe auf der grünen Wiese. Das Prinzip der farbigen Akzentwände wurde in den Kinderzimmern fortgeführt – das Mädchenzimmer klassisch in Rosa/Pink, das Jungenzimmer in frischem Grün. Die Akzentfarben finden sich in Möbeln und Accessoires wieder.
Das durchgängige Gestaltungskonzept entspricht den Prinzipien des Bauhauses und erfüllt gleichzeitig die Wünsche und Anforderungen der Bewohner. Entstanden ist ein klares Gesamtbild mit einer zeitgemäßen und individuellen Ästhetik – ein tolles Wohngefühl.

Andrea Girgzdies, Martina Lehmann
Quelle: Malerblatt 10/2009


 

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