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Der Wellness-Trend

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Wenn Trendforscher die Themen mit Zukunft benennen, darf eines dabei nicht fehlen: Der momentan allgegenwärtige Wellness-Trend.

Die „Räume zum Wohlfühlen“, „Wellness-Oasen in den eigenen vier Wänden“ oder „das individuell gestaltete Refugium, in dem man getrost die Seele baumeln lassen kann“: Das farbige Handwerk stellt seine Leistungen im Innenraum immer öfter unter Kundennutzenaspekten vor. Das ist auch gut so. Schließlich sind ein neuer Anstrich oder sogar ein farbiges Konzept mehr als nur frische Pigmente an der Wand. Sie wirken positiv auf das seelische Befinden der Bewohner, verbessern die Atmosphäre und heben die Stimmung. An dieser Stelle kann der Maler also dem in weiten Teilen der Bevölkerung vorhandenen Faible für ein wohltuendes Wohnumfeld, in dem man vom stressigen Alltag abschalten kann, voll entgegenkommen. Übersehen wird dabei oft, dass Gesundheit und Wellness nicht erst bei der gelungenen Schlussbeschichtung im gewählten Wunschfarbton beginnen. „Gesund wohnen“ – wörtlich genommen – fußt auf einer intakten Bausubstanz und unbedenklichen Baumaterialien.

Gesundheits-Feuchteschutz?

Natürlich wissen Baufachleute, dass nur ein relativ trockener Raum mit möglichst geringen Temperaturschwankungen ein baubiologisch gesundes Klima bietet und die Bildung von Schimmel sowie das Vorkommen von Milben verhindert beziehungs-weise reduziert. Doch viel zu oft wird versäumt, die eher technischen Bautenschutzleistungen in ihrer Wichtigkeit für das körperliche Wohlbefinden der Kunden auch entsprechend herauszustellen. Beispiel Wärmedämm-Verbundsysteme: Hier stützen sich die guten Gründe, nachträglich in eine leistungsfähige Fassadendämmung zu investieren, in erster Linie auf Heizkostenersparnis und Schonung der fossilen Energiereserven. Die dritte Wirkung eines WDV-Systems – sein positiver Effekt auf ein ganzjährig ausgeglichenes Raumklima – wird meist nur am Rande erwähnt und selten verständlich für den Kunden dargestellt. Doch in der richtigen Dämmung steckt mindestens genauso viel Wellness wie im ausgefallenen Wandfarbton: Eine geschützte und damit ganzjährig wohltemperierte Wand verhindert, dass Raumfeuchte zu schnell kondensiert. Das ist eine ganz wesentliche Voraussetzung, um der Schimmelbildung vorzubeugen und auch schädlichen Mitbewohnern wie Milben die Lebensgrundlage zu entziehen. Doch wie bringt man diese Argumente auch in die Akquise ein?

Anschaulich informieren

Was für Sie als Fachmann bauphysikalisch selbstverständlich ist, weiß der „Otto Normalkunde“ meist nicht. Wenn Sie beispielsweise wegen einer Schimmelsanierung einbestellt werden, ist der richtige Zeitpunkt gekommen, um den Kunden über Zusammenhänge zwischen Wandtemperatur und Raumluftfeuchte anschaulich zu informieren – und damit auch auf die Rolle einer passenden Wärmedämmung hinzuweisen. Eckpunkte Ihrer „Aufklärungsarbeit“ sind diese Informationen:
· Optimale Luftfeuchte in Wohnräumen: Die relative Raumluftfeuchte sollte zwischen 30 Prozent im Winter und 60 Prozent in der Übergangsjahreszeit liegen. Sehr gut ist, wenn die relative Feuchte zumindest während eines Monats unterhalb von 40 bis 45 Prozent liegt. Das bremst auch das Milbenwachstum. Die relative Feuchte in Wohnräumen sollte über einen längeren Zeitraum nicht oberhalb von 60 Prozent liegen.
· Zusammenhang Luftfeuchte und kalte Wände: Bei hohen Luftfeuchten wächst die Wahrscheinlichkeit von Schimmelpilzwachstum und starker Milbenvermehrung. Das Risiko steigt bei ungenügend gedämmten Außenwänden. Warme, feuchte Innenluft kondensiert an kalten Bauteilen. Bei niedrigen Außentemperaturen kommt es daher an Wärme-brücken, beispielsweise in Ecken von aneinander stoßenden Außenwänden, an Undichtigkeiten in der Gebäudehülle sowie natürlich an insgesamt schlecht gedämmten Außenwänden zu örtlich sehr hohen relativen Luftfeuchten und schließlich zu Tauwasserausfall. Das öffnet krankmachenden Schimmelpilzen Tür und Tor: Übersteigt der relative Feuchtegehalt der Luft an einer Bauteiloberfläche über mehrere Tage einen Wert von etwa 80 Prozent, wachsen die Sporen bereits. Eine gute Außendämmung kann daher diese besonders gefährdeten Bereiche im Hinblick auf Hygiene und Gesunderhaltung der Bausubstanz schützen.



 

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