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Wenn es um Anstriche auf neuer Raufaser geht, scheiden sich die Geister. Es gibt verschiedene Techniken.
Der eine hält die traditionelle Arbeitsweise – Beschneiden der Randzonen, Vorlegen der Randzonen und zweimaliger Roll-auftrag – für das einzig Wahre, wogegen der andere auf Abkleben der angrenzenden Flächen setzt und mit einer hochwertigen Innendispersion in einem Arbeitsgang die „volle Deckung“ aufrollt. Die Technikfans hingegen setzen auf Maschineneinsatz. Es wird ordentlich abgeklebt und abgedeckt, bevor die Innendispersion mit einem Airlessgerät aufgetragen und mit einer Rolle nachgerollt wird.
Wo nun die Vor- oder Nachteile der einzelnen Arbeitsweisen liegen, wollte Dirk Bürger, Bauleiter der Firma Bondke, unter Baustellenbedingungen herausfinden. Ein geeigneter Neubau stand gerade zur Ausführung an, sodass der Vergleich in absolut identischen Büroräumen unter identischen Bedingungen stattfinden konnte.
Die ausgewählten Büroräume haben eine Grundfläche von ca. 15 m², ein raumbreites Fenster und ein großes Türelement als Verbindung zum Flur. Es waren nur die Wandflächen zu bearbeiten, die Deckenfläche wurde nach den Malerarbeiten mit einer abgehängten Akustikdecke gestaltet. Lediglich die Deckenprofile waren – zum Zeitpunkt der Malerarbeiten – bereits montiert. Die Fenster sind, ebenso wie die Türelemente, hochwertige und oberflächenfertige Holzkonstruktionen mit entsprechender Verglasung. Als Bodenfläche liegt ein Estrichboden vor.






















