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Innendämm-Systeme (IDS)

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Innendämm-Systeme (IDS)
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Innendämm-Systeme (IDS) stellen in bestimmten Fällen eine sehr gute Alternative zur klassischen Fassadendämmung dar.

Frühere Vorbehalte bei der Ausführung gelten inzwischen nicht mehr. Die neuesten Entwicklungen der Systemanbieter und fachliche Begleitung – etwa durch die neue Technische Richtlinie Innendämmsysteme des FV WDVS – unterstützen den Maler bei solchen Bauvorhaben.

Bei Gebäuden mit historischen oder feingliedrigen Fassaden und bei gesetzlichen Einschränkungen wie Abstandsregelungen oder Vorgaben in Bebauungsplänen erweist sich die Innendämmung als eine praktikable Variante zur Dämmung von Außenwänden.

Innendämm-Systeme empfehlen sich insbesondere für die energetische Sanierung denkmalgeschützter oder erhaltenswerter Fassaden wie Fachwerk, Sichtmauerwerk und Stuckfassaden; wenn durch Grenzbebauung oder die geforderte Einhaltung von Gebäudefluchten keine ausreichende Dämmstoffdicke auf der Fassade angebracht werden kann; wenn für eine Außendämmung kein ausreichender Dachüberstand vorhanden und herstellbar ist; für nur gelegentlich benutzte Räume wie Gästezimmer und Hobbyräume oder nur zeitweise genutzte Gebäude(-teile).

Systeme zur Außenwanddämmung – sei es von außen oder von innen – haben eines gemeinsam: Sie leisten viel mehr als nur einen Beitrag zur Energieeinsparung. Deshalb ist auch der Blick auf die Wirtschaftlichkeit solcher Systeme zu kurz gedacht. Zu individuell sind die Voraussetzungen am Gebäude, die Systemauswahl, die Ausführung und nicht zuletzt das Nutzerverhalten, um hier allgemeingültige Aussagen treffen zu können. Experten verbinden mit der Innendämmung gerade in Geschosswohnungsbauten in erster Linie die zusätzlichen Themen Behaglichkeit und Schimmelprävention – beides Faktoren, die für Bewohner so wichtig sind wie niedrige Energiekosten.

Heiko Riggert, Obmann der Fachgruppe IDS im Fachverband Wärmedämm-Verbundsysteme (FV WDVS): „In vielen Gebäuden insbesondere im Geschosswohnungsbau steht die Schimmelsanierung bzw. die -prävention oft an erster Stelle. Auch das kann eine gute Innendämmung leisten. Kalte Wandoberflächen werden eliminiert und damit dort ein Kondensatausfall, die Hauptursache für Schimmelbildung, vermieden. Werden die Wärmebrücken der Gebäude in diesem Zusammenhang energetisch bewertet und ggf. ebenfalls ertüchtigt, ist das Risiko minimiert.“

Für die Analyse gilt es zu beurteilen, woher der Schimmelbefall und der Feuchteeintrag kommen. Ist es eine klassische Wärmebrücke mit entsprechender Oberflächenkondensation oder ist an dieser Stelle ein unzureichender Schlagregenschutz der Fassade die Ursache? „Bei der Innendämmung sind es im Allgemeinen die Wärmebrücken an einbindenden Massivbauteilen oder der richtige Anschluss des Systems an eine Holzbalkendecke, die besonderer Aufmerksamkeit und Planung bedürfen“, erläutert Riggert. Wirksamer Schlagregenschutz auf der Außenseite ist zwingende Voraussetzung beim Einsatz von IDS, unabhängig von der jeweiligen Art.

Bei der Verwendung von Innendämm-Systemen muss ein besonderes Augenmerk auf das Feuchtemanagement gerichtet werden. Wichtig ist, dass der Feuchtegehalt des Wandbildners nicht im Laufe der Zeit ansteigt. Man unterscheidet im Wesentlichen

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