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Eine Außendämmung ist immer die erste Wahl, in vielen Fällen jedoch schlichtweg nicht möglich.
Da können zum einen Denkmalschutzgründe eine Rolle spielen, aber auch Eigentümerdifferenzen oder die Pflicht, Bebauungsgrenzen einzuhalten. Letzteres ist bei eng bebauten Altstadtvierteln oft der Fall. Die Lösung heißt hier Innendämmung, die dank moderner Dämmsysteme heute große Sicherheiten bietet. Einen entscheidenden Nachteil bringt eine Innendämmung aber immer mit sich: den Wohnflächenverlust. Um diesen so gering wie möglich zu halten, wurden schlanke Hochleistungsdämmsysteme entwickelt. Verbundelemente (wie z.B. „Linitherm Pal Sil“ von Linzmeier) bieten eine Möglichkeit, Außenwände von innen schlank und dennoch sicher zu dämmen.
Verbundelemente als Lösung
Der Dämmkern besteht aus PUR/PIR-Hartschaum, der mit Alufolie als Dampfsperre und Schutz vor Elektro-smog kaschiert ist. Raumseitig ist die Dämmplatte mit einer sechs Millimeter dicken Calciumsilicatplatte versehen. Die Nut rings um die Dämmplatte sorgt für eine dichte Verlegung mittels Feder. Durch den Verbundaufbau mit integrierter Dampfsperre entsteht in einem Arbeitsgang eine wärmebrückenfreie Innendämmung – ohne die sonst übliche Ständerkonstruktion mit zusätzlichen Dampfsperren. Die Oberfläche ist nach Verspachtelung sofort putz-, streich- und tapezierfähig. Das Dämmen geht also schnell und einfach von der Hand – ohne längere Nutzungseinschränkungen für die Bewohner. Das gesamte System ist aufgrund der raumseitigen Calciumsilicatplatte schimmelresistent, klimaregulierend und durch den PUR/PIR-Dämmkern hoch wärmedämmend.






















