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Innendämmung

Bild: Colfirmit Rajasil

Eine Innendämmung ist im Vergleich zu einer Außendämmung, beispielsweise einem WDVS, immer nur die zweitbeste Lösung. Allerdings ist in manchen Fällen eine Außendämmung nicht möglich oder nicht gewünscht. Häufigste Beispiele hierfür betreffen die Dämmung von  Fachwerkhäusern oder Stuckfassaden, deren Außenfassaden selbstverständlich erhalten bleiben sollen. Auch bei der Dämmung von Mehrfamilienhäusern, bei denen sich die Eigentümer nicht auf eine einheitliche (Außen-)Dämmung einigen können, ist die Innendämmung oft die einzige praktikable Lösung.
Innendämmungen sind jedoch problematischer, da der Taupunkt nach innen wandert und dadurch die Gefahr von Feuchtigkeitsbildung verbunden mit Gebäudeschäden besteht. Alle Innendämmsysteme versuchen dieser bauphysikalischen Problematik mit unterschiedlichen Prinzipien zu begegnen. Die einen setzen auf diffusionsoffene, kapillaraktive Dämmmaterialien, welche die Feuchtigkeit aufnehmen und regulieren. Andere Systeme besitzen eine ausgeprägte Dampfsperre, welche das Eindringen von Feuchtigkeit verhindern soll.
Beiden Systemen eigen ist, dass der Ausführende besonderes Augenmerk auf die Detailausbildung legen muss. Innendämmung ist Profi-Sache!






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