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Pay-In-Lounges

Sie sind Ruhepole im hektischen Getriebe internationaler Flughäfen: Lounges. Jetzt meist in frischerem Design.

Neben jenen der Fluggesellschaften etablieren sich gerade sogenannte Pay-in-Lounges, die auch Economy-Passagieren offenstehen und Farbe weit intensiver nutzen.

Frequent Flyers haben es leichter: Sie bekommen einen bevorzugten Zugang zum Flugzeug und können die Wartezeit bis zum Abflug gut umsorgt in den Lounges der Airlines verbringen – Duschen und Erfrischungen inklusive. Jetzt bekommen die traditionellen Lounges Konkurrenz von sogenannten Pay-in-Lounges, in die auch einfache Economy-Reisende Zugang haben – natürlich gegen Gebühr. 1998 entstand die Erste dieser neuen Lounge-Typen in Hongkong. Inzwischen verfügt fast jeder internationale Airport über entsprechende Angebote. Kein Wunder, denn das Zusatzgeschäft ist einträglich: Zwischen 15 und 30 Euro pro Person und Tag sollte man einkalkulieren, um in den Genuss der ruhigen und komfortablen, mit WLAN und Lademöglichkeiten ausgestatteten Wartezonen zu kommen. Nicht nur durch den Zugang unterscheiden sich die Airport-Lounges von ihren Pendants der Airlines – sie präsentieren sich wesentlich frischer, farbiger, moderner und orientieren sich am Corporate Design des Flughafens.

Aufgeteilt in Ruhe und Action

Charakteristisch für Lounges ist ihre Aufteilung in ruhigere Bereiche für längere Aufenthalte und eher lebendigere Zonen für kurzes Warten. „Es gibt Ruhebereiche zum Entspannen, Arbeitsbereiche, Gesprächsbereiche. Die Anmutung muss allen gerecht werden und sie gleichzeitig optisch verbinden“, erläutert Wolfgang Bauer, dessen Bonner Architekturbüro sgp für den Düsseldorfer Flughafen die Hugo Junkers Lounge plant. Im Herbst soll sie eröffnet werden, dann wird Blau dominieren, das an das Logo des Flughafens erinnert. „Das dunkle Blau verschafft Tiefe und Ruhe“, erläutert Wolfgang Bauer. Farbe, Material und Beleuchtung unterstützen die Zonierung der Lounge – nicht nur in Düsseldorf.

Dunkel mit Orange gewürzt

Auch im Vantaa-Airport Helsinkis findet sich eine der neuen Lounges, allerdings wird sie nicht vom Flughafen selbst, sondern von Servisair betrieben. Das Unternehmen bietet an verschiedenen Airports gleichartige Dienstleistungen an. Geplant hat die „Aspire“ getaufte Lounge das Büro Gullstén-Inkinen aus Helsinki und nutzte dafür explizit farbige Elemente. „Wir wollten nicht die üblichen hellen und kühlen Farben nutzen, sondern eine andere Anmutung entwickeln“, sagt Hanna Gullstén. Das Ergebnis überrascht mit einer dunklen und ruhigen Grundstimmung, die „wir mit warmem Rot, Rotviolett und Orange gewürzt haben“. Dazu kommen grüne Akzente, warme Holzoberflächen sowie weiße Tische, die zusammen für Frische sorgen. 118 Personen finden hier in den verschiedenen Zonen Platz.

Ein anderer Ansatz lässt sich im Amsterdamer Flughafen Schiphol betrachten. Im Terminal 4 hat das Büro Tjep die „Lounge 4“ realisiert, ein Mix aus Wartebereich und Einkaufsangebot. Auch hier geht es darum, in einem extrem frequentierten Gebäude so etwas wie Vertrautheit zu schaffen, Ruhe und Entspannung zu bieten.

Vertrautheit in Grün

Auf 2.000 Quadratmetern des Terminals finden sich eingestellte Shops, eine grüne Sofa-Landschaft, in die Höhe führende Sitztreppen, eine Rutsche für Kinder sowie flugzeugähnliche Bänke. Dafür muss man auf den begehrten Blick auf das Flugfeld verzichten. Dass man in den Niederlanden unkonventioneller denkt, ist schon immer bekannt: Während man hierzulande nach Lademöglichkeiten für das digitale Gepäck suchen muss, sind in der „Lounge 4“ über 100 Buchsen verteilt. Und dafür muss man nicht einmal bezahlen.

Armin Scharf

Malerblatt 07/2017

 

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