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Farbe auf Kreuzfahrtschiffen

Auf Luxuslinern gehört ein opulentes Farbenerlebnis in allen Innenräumen mit dazu.

Anspruchsvolle Innenarchitektur und intensive Farbigkeit prägen die Innenraumgestaltung der großen Kreuzfahrtschiffe. Für Schiffsfarben gibt es besondere Anforderungen.

Nur mit zertifizierten Schiffsfarben wird so manch bunter Abend auf den Flotten der Megaliner dieser Welt noch ein wenig farbiger. Auf allen sieben Weltmeeren macht dabei der Farbenhersteller Zero-Lack klar Schiff, denn nationale und internationale Schiffsbauer setzen auf den Hersteller aus Bad Oeynhausen. „In unserer Referenzliste der letzten zehn Jahre stehen über 60 Kreuzfahrtschiffe, Fähren, Forschungsschiffe und Jachten.“, so Zero-Marketingleiter Harald Kranz. Unter anderem neun AIDA-Kreuzfahrtschiffe und fünf Celebrity Cruises tauchen ein in ein Meer von Farben.

Richtlinien

Schwer entflammbare Oberflächenwerkstoffe und Anstrichmittel werden – oft als dekoratives System – verarbeitet. Qualifizierte Malerbetriebe nicht nur aus Küstennähe, sondern auch aus dem Binnenland verrichten diese Arbeiten auf der Werft bis zur Übergabe an die Reederei. Viele Produkte des Herstellers entsprechen den strengen Schiffsausrüstungsrichtlinien (zum Beispiel Brandprüfung nach DIN EN 4102, U.S.-Coast- Guard-Zulassung). Sie haben sich bei der dekorativen Innengestaltung von Binnen- und Seeschiffen bewährt.

Symbol Wheel-Mark

Mit einem symbolisierten Steuerrad (Wheel-Mark) auf dem Etikett werden über 20 ausgewählte Grundierungen, Spachtelmassen, Kleber, Lacke, Isolier- und Innenfarben aus dem Hause Zero-Lack gekennzeichnet. Dieses Zeichen ist kein Zeichen irgendeiner Organisation, sondern hat einen ganz bestimmten Hintergrund: Die Europäische Union hat 1999 die Schiffsausrüstungsrichtlinie (Maritime Equipment Directive – MED) erarbeitet, um den freien Warenverkehr von Schiffsausrüstung innerhalb der EU sicherzustellen. Hierfür gelten internationale Prüfnormen – u. a. das internationale Übereinkommen zum Schutz des menschlichen Lebens auf See (SOLAS). Die Produkte für Schiffsausrüstungen werden einem Konformitätsbewertungsverfahren unterzogen (siehe auch PraxisPlus-Kasten).

Der Hersteller wird einer Prüfung zur Qualitätssicherung unterzogen. Die Zulassung erfolgt in Deutschland durch die BG-Verkehr, Schiffsicherheit, und wird durch eine EG-Baumusterprüfbescheinigung und ein Qualitätszertifikat dokumentiert. Bei bestandener Prüfung bringt der Hersteller der Produkte das Symbol „Steuerrad“, die Kennnummer der benannten Stelle und die letzten Ziffern des Jahres der Kennzeichnung auf sein Etikett.

Bei Zero-Lack findet sich eine ganze Reihe von Produkten, die entsprechend gekennzeichnet sind; sie sind mit an Bord und erhöhen die Sicherheit auf Kreuzfahrt-, Fahrgast-, Forschungs- und Fährschiffen sowie Hochsee-Jachten.


PraxisPlus

Ein symbolisiertes Steuerrad (Wheel-Mark) ist das Konformitätszeichen für alle Schiffsausrüstungen, die der Richtlinie 96/98/EC unterliegen. Nur Gebinde, die ein symbolisiertes Steuerrad auf dem Etikett vorweisen, dürfen auf EU-Hochsee- und Binnenschiffen verwendet werden.

Mehr Informationen finden Sie unter: http://bit.ly/2rc5LOk


Malerblatt 07/2017


 

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