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maxCologne, Köln

Das maxCologne in Köln wurde für das beste Neubauvorhaben Deutschlands und das drittbeste in Europa prämiert.

RTL, Hyatt, Koelnmesse: Die Nachbarschaft des maxCologne ist prominent. Exquisit ist auch die unverbaubare Aussicht auf den Kölner Dom, eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten Deutschlands, mit Altstadt, Rhein und Hohenzollernbrücke. 2013 wurde die Immobilie, Arbeitsort für rund 1.000 Menschen, revitalisiert. Von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen erhielt sie bereits vor Fertigstellung die Bewertung mit Gold. Den Innenausbau realisierte die Woell GmbH mit Caparol Produkten.

Eine einzigartige Infrastruktur finden Unternehmen, Touristen und über eine Million Einwohner in Köln. Am Hochschul-, Forschungs- und Medienstandort herrschen beste Verkehrsanbindungen sowie eine reiche Kultur-, Gastronomie- und Freizeitlandschaft. In mehrjähriger Bauzeit und mit aufwendigen Baumaßnahmen wurde hier ein Gebäudekomplex mit der Adresse Kennedy-Ufer 1 revitalisiert: Das sogenannte maxCologne besteht aus den Rheinetagen von 1978 mit elf Stockwerken und einem 22-stöckigen Hochhaus von 1969. Den Standortvorteil nutzen künftig verschiedene Unternehmen: Mit dabei ist die Wirtschaftskanzlei Görg, die in die Rheinetagen einzog, sowie der Spezialchemie-Konzern LANXESS, der seine neue Unternehmenszentrale in dem über 100 Meter hohen Turm – zukünftig LANXESS Tower genannt – einrichtete. Beide profitieren von der hohen Wirtschaftlichkeit der Adresse am Deutzer Rheinufer.

Bestandsrevitalisierungen des maxCologne

Nach der kompletten Entkernung der Bauten waren sie für die grundlegende Modernisierung vorbereitet. Es entstanden großzügige Büros, Konferenzräume, Lounges und ein Gastrobereich – alle mit topaktueller Ausstattung. Die Planung übernahmen die Architekten von HPP Hentrich-Petschnigg & Partner, die bereits einen sehr guten Ruf als Spezialisten für Bestandsrevitalisierungen genießen. Ihr Konzept einer eleganten Fassade mit mehr als 2.500 Glaselementen setzte sich in einem internationalen Architekturwettbewerb durch. Bemerkenswert für ein Hochhaus: Die einzelnen Fassadenelemente lassen sich zum Lüften öffnen. Zudem ist in die zum Teil zweischalige Konstruktion ein individuell einstellbarer Sonnenschutz eingebettet. Zusammen mit der Wärmepumpe, dem staub- und zugluftfreien Heiz- und Kühlsystem in den Decken sorgt die funktionale Dreifachverglasung für ein angenehmes Arbeitsumfeld.

Die an die Energieeffizienz angelegten Maßstäbe waren ehrgeizig. Zum Einsatz kamen größtenteils ökologische und schadstoffarme Baustoffe, geheizt bzw. gekühlt wird mit Grundwasser. Der Primärenergiebedarf ist bei laufendem Betrieb äußerst gering, was auch die Kosten reduziert. Auch die Gebäudehülle ist energetisch optimiert. Das erklärte Ziel: Der LANXESS Tower soll zu den energieeffizientesten Gebäuden Deutschlands gehören. Die Anforderungen der Energieeinsparverordnung von 2007 sollen um 50 Prozent unterschritten werden. Den gesamten Bau zeichnete die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen bereits vor Fertigstellung mit Gold aus. Im Juli 2014 fand die abschließende Gesamtbewertung des Gebäudes statt: Es bekam mit 90,9 Prozent Gesamterfüllungsgrad die bisher höchste Bewertung und gilt damit als bestes Neubauvorhaben in Deutschland und als drittbestes in Europa.

Im Hintergrund sind die Rheinetagen zu sehen, ihre Glasfassade, aber auch die des links sichtbaren LANXESS-Towers, wie das maxCologne nun heißt, setzten sich in einem internationalen Architekturwettbewerb durch.

Objekt der Extraklasse im Neubaustandard

Außendienstmitarbeiter Michael Buchen begleitete das Projekt von Caparol-Seite aus und leistete für den riesigen Bau mit über 100.000 Quadratmetern Fläche aufwendige Unterstützung. Dafür stand er im engen Kontakt mit dem ausführenden Betrieb, der Woell GmbH, sowie dem Auditor von der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB). Verwendet wurden ausschließlich Produkte, die keine Schadstoffe an die Raumluft abgeben. Nach eingehender Beratung fanden die Verantwortlichen für jede Anforderung die passende Lösung. Einem Renommeeobjekt gebührend handelt es sich hierbei hauptsächlich um Premiumprodukte wie die hochdeckende und tuchmatte Innenfarbe CapaMaXX mit überaus hoher Deckkraft und Ergiebigkeit, aber emissionsminimiert und lösemittelfrei sowie ohne foggingaktive Substanzen. Außerdem kam der mineralische Werktrockenmörtel Capatect-ArmaReno 700 zum Einsatz, der hoch wasserdampfdurchlässig, extrem spannungsarm und leichtgängig in der Verarbeitung ist. Nach dem Auftrag des emissionsminimierten und lösemittelfreien Caparol-Haftgrund war die griffige Grundbeschichtung fertig.

Alles aus einem Guss

Weiterhin entschieden sich die Beteiligten für Disbopox 447 E.MI Wasserepoxid, eine wasserverdünnbare seidenglänzende 2K-Epoxidfestharzbeschichtung für Wand- und befahrene Bodenflächen mit geringer bis mittlerer industrieüblicher Belastung. Sie verhält sich gegenüber Chemikalien und Desinfektionsmitteln als beständig und ist dekontaminierbar. Zudem ist sie vom TÜV auf Schadstoffe geprüft. Auch den AgBB-Prüfkriterien für VOC-Emissionen aus innenraumrelevanten Bauprodukten hält die Beschichtung mühelos stand. Beides gilt auch für die weiteren Caparol-Produkte im maxCologne, der plastoelastische, wässrige Acryl-Dispersionsfugendichtstoff Disbofug 225 E.MI Acryl und Disbon 404 Acryl-Bodensiegel, die carbonfaserverstärkte einkomponentige Methacrylatbeschichtung für Bodenflächen innen und außen. Für die Betonflächen verwendete das Team der Woell GmbH die hochwertige und rissüberdeckende Schutzbeschichtung Disbocret 515 Betonfarbe mit extrem hohem Deckvermögen. Sie schützt zuverlässig gegen das Eindringen von Schadstoffen und Wasser, ist wetter-, alkali- und UV-beständig, wasserdampfdiffusionsoffen und schadgasbremsend gegenüber CO2 und SO2.

Lohnender Aufwand

Nach der DGNB-Bewertung mit Gold sind sich alle Mitwirkenden einig: Der Aufwand für die Zertifizierung des Gebäudes nach DGNB-Standards war groß, aber überaus lohnend. Guido Curt, Geschäftsführer der Woell GmbH: „Dass diese überaus gute Bewertung erreicht werden konnte, freut uns sehr. Die gewählten Caparol Produkte, auf die wir schon seit vielen Jahren vertrauen, haben maßgeblich dazu beigetragen, zusätzlich aber auch die umfassende und fachgerechte Arbeit und Serviceorientierung des betreuenden Caparol-Beraters Michael Buchen.“ Die DGNB-Zertifizierung führte DGNB Senior Auditor Gerhard Hoffmann, Geschäftsführer des Kölner Instituts für angewandte Energiesimulation und Facility Management, kurz „ifes“, durch. Gerhard Hoffmann fasst zusammen: „Am maxCologne wurde exemplarisch bewiesen, dass nach einer genauen Analyse auch für ein Bestandsgebäude ein zweites, nachhaltiges Leben realisiert werden kann. Nachdem rund 26.000 Tonnen Beton auf die Baustelle geschafft wurden, sind Ökologie und Ökonomie eine Symbiose eingegangen.“

Unverbaubarer Blick auf eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten Deutschlands, den Hohen Dom zu Köln. Dem Premiumanspruch des Gebäudes wurden sämtliche zum Innenausbau verwendeten Caparol-Produkte voll und ganz gerecht. Fotos: Stefan Schilling

Bautafel

Projekt: Revitalisierung maxCologne
DGNB Senior Auditor: Gerhard Hoffmann, c/o ifes GmbH, Köln
Architekten: HPP Hentrich-Petschnigg & Partner
Ausführender Betrieb: Woell GmbH

Daniela Emmerich
Quelle: Caparol
 

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