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Überall begegnet der Mensch in seiner Umwelt dem Medium Farbe. Farben sind nicht nur ein Reiz für die Augen.
Farben sind Energie mit Wirkung auf Leib und Seele. Die farbpsychologischen Eigenschaften beeinflussen bewusst oder unbewusst unser Denken, Fühlen und Handeln. Unsere Umgangssprache nutzt Farben um klar und unmissverständlich Begriffe, Situationen und Zustände anschaulich zu definieren, z.B.
der Mitarbeiter „macht ständig blau“, wir sind blauäugig, wir erhalten blaue Briefe, blaugefrorene Hände, eine Fahrt ins Blaue, blaue Stunde, blaue Mauritius, Blauhemden, blaue Jeans, himmelblau, blauer Montag, blau sein, die „Königsblauen“ (Schalke 04).
Unser Gefühlsleben reagiert auf Farbe. Es ist bewiesen, dass Stimmungen nicht nur auf Farben, sondern mit Farbtönen beeinflusst werden können. Ein hellblauer Farbton vermittelt Leichtigkeit und soll das Kaufverhalten positiv beeinflussen.
Blau ist mit Abstand die beliebteste Farbe. Ca. 42 Prozent der Männer und ca. 38 Prozent der Frauen bezeichnen Blau als ihre Lieblingsfarbe. Sie ist die Farbe der Männlichkeit und soll Mut, Leistung, Sportlichkeit, Selbstständigkeit sowie Konzentration verkörpern. Wohl kaum eine andere Farbe ist symbolhaft so vielfältig wie Blau. Mit Blau assoziieren wir Sympathie, Freundlichkeit und Freundschaft. Menschen, die Blau bevorzugen, haben ein ausgeprägtes Harmoniebedürfnis. Auch Distanz, Ordnung und Zuverlässigkeit sind Fakten für den blauen Charaktertyp, die ihm sehr wichtig sind. Noch vor Jahren konnten wir beobachten, dass Vorgesetzte in den „Chefetagen“ wie Personalleiter, Steuerberater, Rechtsanwälte u.a., sich gern in blauen Anzügen zeigten. Im Miteinander mit anderen Menschen sind Blau-Menschen großzügig, solange „ihre Kreise nicht gestört werden“.






















