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Eine vereinfachte Formensprache setzt sich in der Architektur durch, bei der Farbgebung werden unterschiedliche Konzepte vertreten.
Im Jahr 1907 wird in München der „Deutsche Werkbund“ gegründet. Er ist eine Vereinigung von Künstlern und Handwerkern, welche die Qualität von handwerklichen und industriellen Produkten fördert. Grundsätze, Ziele und Erfahrungen des „Deutschen Werkbundes“ werden zur Basis des 1919 durch den Architekten W. Gropius gegründeten „Bauhauses“ in Weimar. Er vereinigt die „Hochschule für bildende Kunst“ und die „Kunstgewerbeschule“ von Henry van de Velde zur sogenannten „Volkseinheitsschule auf der Basis des Handfertigkeitsunterrichts“. Beim Eintritt in die Schule beginnen die Schüler Lehrverhältnisse, werden ausgebildet in den Werkstätten des Bauhauses und legen anschließend vor den Handwerkskammern die Gesellen- oder Meisterprüfung ab. Durch die Verpflichtung zu regelmäßiger, täglicher Werkstattarbeit erhalten sie die Möglichkeit, ihren Lebensunterhalt selbst zu verdienen. 1925 werden der Schule die finanziellen Mittel von der thüringischen Regierung entzogen, es folgt der Umzug nach Dessau. Hier erhält die Schule den Namen „Staatliches Bauhaus Dessau, Hochschule für Gestaltung“. Aus „Meister“ und „Geselle“ werden „Professor“ und „Studierender“.






















