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Marmor- und Gesteinsimitationen gewinnen angesichts des Trends zum Luxus wieder an Bedeutung.
Auch der letzte Stein, der in der vierteiligen Malerblatt-Serie zur Imitation ansteht, ist eigentlich kein Marmor. Vielmehr handelt es sich beim „Verde Alpi“ um einen Serpentinit aus Italien, der vereinfacht jedoch häufig als „Grüner Marmor“ angeboten wird. Serpentinite weisen an der Gesteinsoberfläche Strukturen auf, die an Schlangenhaut erinnern, daher auch der Name Serpentinit (lateinisch „serpens“= Schlange).
Zunächst tupft man Grün, Schwarz und etwas Blau (aus dünn eingestellter Spachtelmasse) mit dem Naturschwamm auf den vorbereiteten Untergrund auf, bis die Fläche fast geschlossen ist. Selbstverständlich wird der Schwamm dabei immer wieder gedreht und gewendet, um bloß keine Gleichmäßigkeit zu erhalten. Ist die aufgetupfte Farbe trocken, wird die gesamte Fläche mit einem helleren Grünton überspachtelt. Nun zeichnen sich in der Spachtelschicht die Schwammstrukturen deutlich ab und wecken bereits die Erinnerung an poröses Gestein.























