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Antikmarmortechnik

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt – so in etwa spricht der Volksmund und liegt damit auch bei den Wandgestaltungstechniken genau richtig.

Das Malerblatt macht den Einstieg leicht, mit exakten Anleitungen und Tipps von Profis. Folge 2: Die Antikmarmortechnik. Die Gewinnung von Naturstein ist heute noch immer ein mühsamer und aufwändiger Prozess – wie vor Jahrhunderten auch schon. Bereits in der Antike wurde mit der Nachahmung des kostbaren Originals begonnen. Die Imitation von Granit, Sandstein oder Marmor zählt seither zur höchsten Kunst der Raummalerei – und erreichte in der Zeit des Barock ihren Höhepunkt, als Imitationen mitunter „wertvoller“ waren als echter Stein. Damals malte man sich den „perfekten“ Stein und erfand so manche außergewöhnliche Farbstellung oder interessante Textur.

Auch heute sind Steinoberflächen bei der Entwicklung anspruchsvoller Raumkonzepte eine feste Größe. Mit modernen Steininterpretationstechniken lassen sich diese historischen Vorbilder auf rationelle Weise umsetzen. Die Ausführung einer Steininterpretation ist in diesem Beitrag am Beispiel der Antikmarmortechnik dargestellt. Das Resultat ist eine matte, leicht porige Oberfläche mit dezent abgestimmten Farbnuancen.

Quelle: Malerblatt 01/2009


 
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