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Algen und Pilze - Herbol

Das Malerblatt im Gespräch mit Herbol zum Thema Algen und Pilze an der Fassade und auf was in besonders zu achten ist.

Malerblatt: Wie sieht man in Ihrem Unternehmen die Algenproblematik an der Fassade?

Herbol: Nach wie vor ist die Problematik des biologischen Befalls an Fassaden ein umfangreicher Anteil unserer Beratungen im technischen Innen- und Außendienst. Obwohl dieses Thema wirklich nicht neu ist gibt es regelmäßig Streit um verschmutzte Fassaden und auch weiterhin großen Informationsbedarf. Grundsätzlich werden eher wirkstoffarme oder wirkstofffreie Beschichtungen bevorzugt, was nicht immer positiv für erneuten biologischen Befall sein muss.

Malerblatt: Welche Maßnahmen, Methoden oder Produkte empfehlen Sie, um Algenbewuchs zu verhindern beziehungsweise hinauszuzögern?

Herbol: Wir empfehlen jedem Profi das Thema mit dem Kunden von Anfang an aktiv aufzuzeigen und auch zu dokumentieren. Für eine Einschätzung des Befallsrisikos gibt es aus unserem Hause eine Checkliste. Diese Checkliste gibt dem Malerprofi die Gelegenheit professionell über Wartungsintervalle bzw. über Verschleißzeiten zu sprechen. Im Falle der Regelleistungen können die Intervalle durch Checklisten abgearbeitet werden. Dem Kunden kann hiermit eine Sorge abgenommen werden und der Malerbetrieb hat die Möglichkeit diesen zufriedenen Kunden an sich zu binden.

Herbol: Als Produktlösung empfehlen wir sowohl wirkstoffhaltige als auch wirkstofffreie Beschichtungen. Es kommt auf die Situation an.

Malerblatt: Von welchen Faktoren sind diese Maßnahmen abhängig (Altbau/Neubau, gedämmte/nicht gedämmte Fassaden, gestrichene/ungestrichene Putze, ...)?

Herbol: Folgende Punkte erscheinen uns besonders wichtig:

  • Lage des Objektes – (in der Stadt, im „Grünen“, am See?)
  • Sind bereits Algen vorhanden?
  • Ist der Untergrund wärmeisoliert?
  • Welche Art der Beschichtung ist geplant?
  • Ist die Oberfläche eher glatt oder grob strukturiert?
  • Welcher Farbton ist gewünscht?
  • Gibt es einen konstruktiven Witterungsschutz?
  • Wie ist die Beanspruchung durch Bewitterung?

Malerblatt: Was setzen Ihre Handwerkerkunden eher ein: Biozid freie oder Biozid haltige Produkte? Lässt sich das Verhältnis beziffern?

Herbol: Das ist regional sehr unterschiedlich. Unserer Erfahrung nach werden im Schnitt eher Biozid haltige Produkte eingesetzt.

Malerblatt: Was ist im Umgang mit Biozid zu beachten?

Herbol: Das Umweltbundesamt informiert sehr umfangreich über den kritischen Umgang mit Bioziden. Nach Möglichkeit soll auf Biozide verzichtet werden. Zum Beispiel können konstruktiv geschützte Fassaden in unkritischer Lage problemlos ohne Wirkstoffe beschichtet werden.

Malerblatt: Bieten Sie Alternativen?

Herbol: Herbol bietet ein umfangreiches Fassadensortiment mit dem sich nahezu alle Herausforderungen an der Fassade meistern lassen. Es stehen hydrophobe oder hydrophile Beschichtungen in unterschiedlicher Fülle, meist auch als Tönqualität zur Verfügung.

Malerblatt: Welche sonstigen Aspekte sollte man bei der Algen- und Pilzproblematik beachten?

Herbol: Der beratende Malermeister vor Ort muss eine Antenne für einen möglichen biologischen Befall entwickeln. In jedem Fall die gegebenen Befallsrisiken mit dem Kunden offen besprechen und im Angebot auch schriftlich umreißen. Grundsätzlich kann bei einer vernünftigen Instandhaltungsplanung von Anfang an möglicher Streit mit dem Kunden in eine positive Zusammenarbeit gewandelt werden.

 

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