• Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Über unsKontaktImpressumSitemapJobs
Home Fassadenfarben Referenzen Havenwelten in Bremerhaven

Havenwelten in Bremerhaven

Beitragsseiten
Havenwelten in Bremerhaven
Diashow
Alle Seiten

Die Havenwelten in Bremerhaven

Mit den „Havenwelten“ entstand ein Projekt, das Tradition und Moderne zu einer einzigartigen Erlebniswelt verbindet.

Bestandteil der „Havenwelten“ ist das Einkaufs- und Erlebniszentrum Mediterraneo, dessen Name Programm ist. Seit der Gründung 1827 ist Bremerhaven ein bedeutender maritimer Handelsplatz, der bis in die 70er Jahre hinein vor allem von Hafenumschlag, Schiffbau und Fischerei lebte. Die in der Folge heraufziehende Strukturkrise zerstörte die gewachsenen Strukturen. So setzt die Stadt im Zeitalter der Globalisierung und erneuter wirtschaftlicher Rückschläge nicht mehr nur auf die überkommenen Branchen, sondern verstärkt auf maritime Technologie, Offshore-Windenergie und Tourismus. Auf historischem Grund zwischen Innenstadt und Weserdeich ist in Kooperation von öffentlicher Hand und privater Wirtschaft auf einem Areal von 38,5 ha mit den „Havenwelten“ ein Projekt in Angriff genommen worden, das Tradition und Moderne, Wohnen und Kultur, Handel und Gewerbe zu einer einzigartigen Erlebniswelt verbindet. Bestandteil der „Havenwelten“ ist das Einkaufs- und Erlebniszentrum Mediterraneo, dessen Name Programm ist. Im authentischen Ambiente einer mediterranen Stadt trägt es dem Bedürfnis der Kunden nach Einkaufserlebnis und gastronomischer Betreuung Rechnung.

Innovatives Konzept

Sein Bau begann im Frühsommer 2007. Im Verlaufe der aufwändigen Arbeiten wurden auf dem rund 17.000 Quadratmeter großen Terrain 760 Ortbeton-Bohrpfähle von 20 Meter Länge gesetzt und ca. 22.000 Kubikmeter Beton bzw. rund 2.700 Tonnen Stahl verbaut. Der architektonische Entwurf aus der Feder der Hamburger WGK Planungsgesellschaft mbH zeichnet sich durch ein hohes Maß an Authentizität und Übereinstimmung von äußerer Form und Innenraumgestaltung aus. Unverwechselbares Erkennungszeichen ist eine markante 58 Meter hohe Glaskuppel, unter der sich als zentraler Ort des 8.600 Quadratmeter großen Einkaufszentrums die „Piazza“ mit Cafes und Restaurants erstreckt. Der Baukörper ist in eine Klinkerfassade gehüllt, unter dem Dach bildet die mediterrane Fassadengestaltung der umlaufenden Ladenzeilen, Arkaden und Tordurchgänge den roten „Gestaltungsfaden“. Dabei spielen in Form und Farbe unterschiedliche Profile eine entscheidende Rolle. Die bunten Fassaden der Läden lassen das Bild einer südländischen Kleinstadt entstehen. Angeboten werden unter anderem landestypische Produkte unterschiedlichster Branchen.
Die Ausführung des Projektes lag in den Händen der AVW Immobilien AG, die in den letzten drei Jahrzehnten über 110 vor allem gewerbliche Objekte in Norddeutschland errichtet und den Bau des Mediterraneo als „weiteren Meilenstein bei der Umsetzung innovativer Einzelhandelskonzepte“ bezeichnet hat. Bei der Ausstattung der Fassaden und Flächen mit Profilen wurde auf das Angebot der Sigro Korrosions- und Bautenschutz Parchim GmbH zurückgegriffen, die sich im Verband der J.P.Simonsen KG (GmbH & Co.) Hamburg durch ihre Kompetenz in Sachen Wärmedämmung, Betoninstandsetzung und Brücksanierung einen Namen gemacht hat und daneben auch perfekt mit Profilen umzugehen weiß.

Gemeinsame Strategie

Seit dem Beginn der 90er-Jahre auf dem Markt, verfügt sie mit ihren durchschnittlich 40 Mitarbeitern über das qualitative und quantitative Potential, einen Auftrag dieser Größenordnung zu übernehmen. In der Ausschreibung, so Geschäftsführer Dipl.-Ing. Reinhard Mohn, waren in Summe mehr als 3.000 laufende Meter Profile der Baustoffklasse B1 gefordert. Dank guter Erfahrungen und besonderer Eignung kamen Bauherr und Verarbeiter überein, Capapor-Fassadenprofile für die mediterrane Fassaden- und Wandgestaltung einzusetzen. Der Leichtbaustoff zeichnet sich nicht nur durch ein geringes Gewicht, sondern auch durch Stabilität und eine offenporige Oberfläche aus. Er ist auf allen mineralischen Untergründen verwendbar.
Bei der baulichen Vorbereitung und der Bewältigung der insbesondere logistisch anspruchsvollen Aufgabe zahlte sich die Kontaktpflege mit Caparol-Fachmann Uwe Tiede aus. Denn Formenvielfalt und Liefermenge der sämtlich in Sonderfertigung hergestellten Profile erforderten eine bis ins Detail abgestimmte gemeinsame Strategie, die garantierte, dass die Profile zum richtigen Zeitpunkt an den richtigen Stelle zur Verfügung standen. Aus einem Sortiment von gut 40 Profilen erhielt Haus für Haus sein eigenes Gesicht. Gefragt waren Bossen und Bögen ebenso wie Gurte und Gesimse, Pilaster und Geländer. Die Kunst der Parchimer Handwerker bestand laut Geschäftsführer Mohn vor allem darin, die Planung verlustlos vom Papier auf die Fassade zu übertragen und dabei eine stabile Passung herzustellen. Während die meisten Profile an den Untergrund aus Gipskarton geklebt und gedübelt werden konnten, brauchten schwerere Elemente eine Unterkonstruktion. „Je mehr wir uns eingearbeitet hatten, desto besser ging uns die Arbeit von der Hand“, resümierte Mohn. Tiede sorgte für die reibungslose Bereitstellung der benötigten Profile in Zahl und Qualität, was beim Hersteller nicht ohne Sonderschichten abging. Einig sind sich beide darin, dass der anspruchsvolle Auftrag zu einem vorzeigbaren Ergebnis geführt hat.

Wolfram Strehlau
Quelle: Malerblatt 11/2009


 

Ihre Meinung

Fragen zum Baurecht: Wo informieren Sie sich zuerst?
 

Premiumpartner

Caparol Logo



Caparol Icons

Partner



CD-Color Flex


Paul Jaeger
Jansen
Jansen

Newsletter

Der Malerblatt-Newsletter informiert Sie wöchentlich und kostenlos über Aktuelles aus der Branche.
Jetzt anmelden