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Highway to Color

Bei der Farbkonzeption des DAW-Bürogebäudes der IT dachten sich die Gestalter etwas besonderes aus.

Für ihren Neubau auf grüner Wiese schwebte dem Unternehmen etwas ganz Besonderes vor. Während der geradlinige, dreigeschossige Zweckbau geplant, gemauert, gedämmt und verputzt wurde, liefen bereits die Überlegungen zur Farbfassade. Der Bauherr wollte keine klassische Gestaltung mit anthrazitgrauen Fensterrahmen und weißem Putz. Ziel war eine außergewöhnliche Farbgebung. Die Besucher sollen erstaunt und beeindruckt stehen bleiben.


Als IT-Abteilung eines Farbenherstellers durfte die Gebäudehülle durchaus vielfarbig oder zumindest starkfarbig sein. Ein klarer Fall für das Caparol FarbDesignStudio: Die beauftragte Architektin und Farbgestalterin Carmen Rubinacci ging sogleich an die Recherche. Sie fragte sich: „Was machen die Kollegen der IT eigentlich? Womit beschäftigen sie sich?“ Sie messen, prüfen, analysieren, reparieren, installieren, planen, realisieren, entwickeln und programmieren. Das Internet spuckt zu diesen Stichworten kühlblaue Bildwelten und technische Begriffe aus: Schaltnetze, Mensch-Maschine-Schnittstellen, Sicherungssysteme, Rechenzentrum, Hard- und Software, Client und Server. Im IT-Gebäude werden Informationen gebündelt und geschichtet. Für die Arbeit sind Konzentration, Ruhe, Tatendrang und Entscheidungskraft nötig. Anforderungen müssen in hohem Tempo realisiert werden. Klare und dynamische Köpfe sind am Werk.


Carmen Rubinaccis Ziel wurde klarer: „Die Fassade des EDV-Gebäudes soll dessen Inhalte nach außen transportieren – Bewegung, Innovation und Elefantenstärke.“ Lässt sich das in Farbe fassen? Noch dazu am Rande des Naturparks Odenwald?
Nach einer Baustrukturanalyse teilte die Farbarchitektin den Baukörper formal in Quaderflächen. Ein tiefes Granitgrau für die Fensterfelder bindet das Dunkelgrau der Fensterrahmen und deren Glasflächen ein. Dadurch entstehen optisch drei graue Fensterbänder, die den Bau horizontal gliedern. Das Grau schafft Ruhe und Ordnung. Auf den anderen Fassadenflächen rasen die Farbdaten in 30 cm hohen und unterschiedlich langen Farbstreifen ums Gebäude. Assoziationen zu Glasfasersträngen werden geweckt. Da bündeln sich silbrig-transparente Eistöne und kaltes Stahlblaugemisch. Künstliches, kühles Blassgrün wechselt mit energischem Gelbgrün ab. Gestoppt wird das Auge in seiner horizontalen Geschwindigkeit durch kleine, leuchtende Akzentflächen in den Firmenfarben Purpur, Orange und Gelb. Die Fassade lebt, vibriert, fließt und schaltet. Schon glaubt man, Schwingungen, technische Klänge zu hören, aber es ist nur der Wind vom angrenzenden Waldgebiet. Man bleibt stehen, staunt und freut sich. Über die Farbenpracht.

Petra Ruhnau, Caparol-FarbDesignStudio

Fotos: Caparol Farben Lacke Bautenschutz/Blitzwerk

 

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