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Lufhansa Cargo Gebäude

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Lufhansa Cargo Gebäude

Das Lufthansa Cargo Gebäudes 451 am Frankfurter Flughafen erhielt eine Generalüberholung.

Fast 15.000 Quadratmeter Fassadenfläche erhielten eine Generalüberholung auf Basis eines neuen, CI-konformen Farbkonzeptes – und das bei laufendem Betrieb. Wer in letzter Zeit vom Frankfurter Flughafen gestartet oder dort gelandet ist, dem dürften sieben gelbe Quader aufgefallen sein. Wie Türme ragen sie 21 Meter hoch in den Himmel. Das L-förmige Gebäude mit der Nummer 451 erfährt durch diese kräftigen Akzente eine deutliche vertikale Gliederung. Die Türme sind die Treppenhäuser des Hallen- und Verwaltungskomplexes der Lufthansa Cargo AG. Seit der Verjüngungskur und dem gleichzeitigen Modernisierungsprogramm geben sie den Ton an.
Wie die Gebäude in der Nachbarschaft sollte sich auch dieser Baukörper weithin sichtbar durch die Corporate-Identity-Farben zu erkennen geben. So wurde das bekannte Lufthansa-Gelb an den Treppentürmen mit zwei warmen Grautönen kombiniert: Das dunkle Grau begrenzt den Baukörper an der Attika und den Sockeln, das helle Grau ist an den Brüstungen angeordnet. Die Fahrstuhlschächte, die den baulichen und farblichen Hintergrund der Treppenhaustürme bilden, nehmen sich in dem hellen Grau stark zurück.
Neben der optischen Erneuerung galt es jedoch auch, die Substanz per Betonsanierung zu sichern. An der Attika erneuerte man die versprödeten PU-Fugen, die schadhaften Stellen wurden instandgesetzt. Wände und Decken der Rampenbereiche inklusive der gelb-schwarzen Schrammborde wurden ebenfalls neu angelegt und für die nächsten Jahre konserviert.
Doch die eigentliche Herausforderung bestand darin, die gesamten Arbeiten von Sanierung, Grundierung, Zwischenschicht bis Endbeschichtung bei laufendem Betrieb durchzuführen. Täglich be- und entladen die LH Cargo- Mitarbeiter bis zu 600 Lkw. Dabei ist jede Minute kostbar. Gerüste, die Rampen und Einfahrtsportale versperren würden, kamen daher nicht in Frage. Die raffinierte Lösung hieß: Hängebrücken. Das Flachdach bot für den Aufbau der Tragkonstruktion die besten Voraussetzungen. Zum einen gab es auf dem Areal genug Platz, die Traggalgen standsicher auf Lastausbreitstreifen zu positionieren und mit Kontergewichten zu stabilisieren. Zum anderen konnte man die Teile für die beiden Motorhängegerüste einfach mit einem Kran hochwuchten. Die Hängebrücken selbst schwebten an einem Seilsystem über der Erde wie Rettungsboote an der Schiffswand. Stück für Stück arbeiteten sich die beiden Teams von oben nach unten und von rechts nach links voran. Die Höhe ihrer Freiluftwerkstatt regelten sie mit den von den Brücken aus zu steuernden Elektrowinden. Vertikal mussten die acht Meter breiten Körbe je Abschnitt von Turm zu Turm dreimal umgesetzt werden. Die Türme selbst waren konventionell eingerüstet.
Auf diese Weise verwandelten die insgesamt sechs Mann in nur vier Monaten das in die Jahre gekommene Cargo Center in einen prominenten Vorzeigebau.

Ute Schader
Quelle: Caparol, Malerblatt Ausgabe 01/2009


 

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