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| Gebr. Heymann GmbH, Nastätten |
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Wer Andreas Heymann in Nastätten im Taunus in seinem Büro besucht, dem springt im Foyer sofort eine große, silberne Box ins Auge. Der Maler- und Lackierermeister schmunzelt und sagt: „Das ist unser Ski-Koffer. Den haben wir bereits vor einigen Jahren erfunden. Es gab nichts auf dem Markt, was dem Niveau unserer exklusiven Busausbauten gerecht wurde. Und da haben wir das eben selbst gemacht. Dafür haben wir einen Innovationspreis bekommen.“
Wie bitte? Busausbauten? Und das in einem Malerbetrieb? Ja, in der Tat, die Gebr. Heymann GmbH ist ein ganz besonderes Unternehmen, das mit einem Durchschnitts-Malerbetrieb nicht viel gemeinsam hat. Was vor mehr als 75 Jahren als Malerbetrieb begann, ist heute rund um Form und Farbe breit aufgestellt – mit 3 Standorten und 110 Mitarbeitern. Wie geht das? Andreas Heymann erzählt, dass der Großvater Karl Heymann den Betrieb im Jahre 1934 als reinen Malerbetrieb gegründet hatte. Durch die Kriegswirren wurde er geschlossen und 1958 von Sohn Helmut wieder eröffnet.
Breit aufgestellt
Bruder Herbert „hatte einfach mehr Spaß an Autos“ und so erweiterte er den Betrieb Anfang der 60er um eine Autolackiererei. In den 70ern merkte man, dass eine Nachfrage nach der Lackierung von Lkws bestand. Kurzum wurde in 1975 eine Lkw-Lackieranlage gebaut. Als dieser Markt einige Jahre später etwas stockte, kamen Omnibusse hinzu. Zunächst wurde nur lackiert. Aber die Heymänner merkten schnell, dass ein enormer Bedarf an Ausstattung von Omnibussen bestand. Also wurde 1996 der erste Bundesligabus für den Karlsruher SC ausgerüstet. Und weitere folgten. Bald darauf kam eine Digitaldruckanlage hinzu, denn auch die Fahrzeugbeschriftung erwies sich zunehmend als lukrativ.
Die Malerabteilung
In der Malerabteilung beschäftigt das Unternehmen 20 Mitarbeiter und betreibt neben dem Standort in Nastätten im nahe gelegenen Nassau noch ein Ladengeschäft. Der Schwerpunkt der Arbeiten liegt beim Privatkunden. „Heute machen wir 70 Prozent unseres Geschäfts mit Privatleuten, der Rest sind öffentliche Auftraggeber und Kirchen“, beschreibt Heymann das Malergeschäft. Früher hatte man auch für Generalunternehmer gearbeitet. „Aber dieser Markt wurde zunehmend uninteressanter. Und dann lässt man es eben“, so die klare unternehmerische Aussage. Nach seinem Tätigkeitsspektrum gefragt, sagt Heymann: „Wir erfüllen Kundenwünsche und machen dabei alles, was das Malerhandwerk hergibt.“ Dazu gehören hochwertige Innenarbeiten genauso wie die Wärmedämmung, bei der Heymann „trotz der bei vielen Kunden noch notwendigen Überzeugungsarbeit ein solides Steigerungspotenzial“ sieht. Heymann sagt: „Aufgrund unserer Größe können wir die Kunden auch kurzfristig bedienen. Wir sind sehr flexibel Das mögen die Kunden. Geht nicht, gibt’s bei uns nicht“. Und diese Einstellung bekommt er vom Kunden honoriert: Die Malerabteilung ist mit dem QIH-Siegel „Malermeister Sehr gut“ ausgezeichnet.






