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| Feuchteschäden und Schimmel |
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Feuchteschäden in Verbindung mit mikrobiellem Befall bedrohen nicht nur die Bausubstanz und die Gesundheit.
Sie sind auch besonders tückisch, wenn es um die Haftung der am Bau Beteiligten geht. Kommt es am Bauwerk zu Feuchteschäden, treten diese in vielen Erscheinungsformen auf. Wird die erhöhte Feuchte nicht sofort abgestellt, sind mikrobielle Schäden die Folge. Schimmelpilzbefall ist allenfalls im Endstadium zu sehen, als Verfärbungen und Flecken. Als „Schadensensor“ kann auch der Geruchssinn wertvoll sein, denn oftmals ist der Schimmelpilzbefall zwar nicht sicht- aber riechbar. Die Schadensquelle kann dann auf der Rückseite von Tapeten, in Leichtbauwänden oder im Bodenaufbau liegen. Nichts sehen und nichts riechen zu können bedeutet jedoch nicht, dass kein Befall vorliegt. Viele Schäden zeigen sich erst durch fachkundige Untersuchung am Gebäude. Sichtbare Schäden treten, wenn überhaupt, oftmals erst nach längerer Zeit auf. Dann aber haben sich Schimmelpilze, Bakterien und Schwämme soweit ausgebreitet, dass außerordentlich hohe Schadenssummen entstehen. Daher ist es im Zweifel sinnvoll, einem Verdacht sofort nachzugehen.
Typische Schadensursachen
Das Wichtigste vorweggenommen: Es gibt kein Patentrezept bei der Ermittlung von Schadensursachen. Es gilt immer, die Vorsicht vor dem ersten Anschein zu wahren, denn hier verbergen sich oft Fehldiagnosen. Es können immer mehrere Ursachen vorliegen, die sämtlich erkannt und abgestellt werden müssen.
Die möglichen Ursachen sind vielfältig: Fehlende Baugrunderkundung, unzureichende Planung des Feuchte- und Wärmeschutzes oder der Luftdichtheit, falsche Materialwahl, Versäumnisse bei der Bauüberwachung und vieles mehr können zum kostenintensiven Stolperstein werden.
Auswirkungen der Schäden
Keine andere Art von Gebäudeschäden – den Brandfall ausgenommen – führt zu so weitreichenden Folgen wie Feuchteschäden und mikrobieller Befall. Nur Kleinstschäden sind mit geringen Mitteln effektiv zu beseitigen. Jedoch führen die oben aufgeführten Ursachen kaum jemals zu Kleinstschäden, so dass auch der potenzielle Haftungsumfang meist groß ist.
Neben Gebäudezerstörung, Nutzungsausfall und Wertminderung kommt oft auch der gesundheitliche Aspekt zum Tragen. Wird hier nicht adäquat reagiert, können hohe Forderungen die Folge für denjenigen sein, der den Schaden verursacht hat oder haben soll. Denn die Haftpflichtversicherer legen immer strengere Maßstäbe an, wenn es um die Frage geht, ob Schadenersatzforderungen gegen den Versicherungsnehmer gedeckt sind. Hier spielt auch die Pflicht zur Schadensminimierung eine Rolle.

Feuchtigkeitsschäden stellen eine Bedrohung für die Gesundheit der Bewohner dar.






















